Eine kurze Zusammenfassung der Geschichte des Automobilherstellers:
Ursprung: Datsun wurde 1931 als japanische Automobilmarke gegründet. Der Name leitet sich von der früheren Version „Datson“ („Sohn von DAT“) ab, wobei DAT ein Akronym für die Nachnamen der drei ursprünglichen Investoren des Vorgängers, Kaishinsha Motor Car Works, war. Der Name „Datson“ wurde später in „Datsun“ geändert, da „Sohn“ im Japanischen auch „Verlierer“ bedeuten kann.
Übernahme durch Nissan: 1934 wurde Datsun von der Nissan Motor Co., Ltd. übernommen. Viele Jahre lang wurde die Marke Datsun hauptsächlich für den Export, insbesondere in die USA, genutzt, um die Assoziation des Namens Nissan mit der japanischen Kriegsgeschichte zu vermeiden.
Legendäre Modelle: Datsun ist berühmt für Modelle, die die Geschichte japanischer Sportwagen geprägt haben, wie zum Beispiel den Datsun 240Z, eine Ikone der 1970er Jahre, die das Segment der erschwinglichen und zuverlässigen Sportwagen mitbegründete. Weitere bekannte Modelle sind der Datsun Fairlady und der Datsun 510.
Das Ende der Marke: In den 1980er Jahren beschloss Nissan, die Marke Datsun auslaufen zu lassen, um seine globale Identität unter einem einheitlichen Namen zu vereinen. Das letzte Datsun-Fahrzeug wurde 1986 produziert.
Die Rückkehr und erneute Einstellung: 2013 belebte Nissan die Marke Datsun wieder, um kostengünstige Fahrzeuge für Schwellenländer wie Indien und Russland zu produzieren. Auch diese Initiative endete jedoch, und die Marke wurde 2022 wieder eingestellt.
Kurz gesagt: Datsun hat keine Geschichte in der Motorradproduktion, ist aber ein japanischer Automobilhersteller mit einer faszinierenden Geschichte und hochgelobten Oldtimern.